Experten empfehlen das Haar, wenn überhaupt, erst ab dem zwölften Lebensjahr chemisch zu glätten. Bevor man sich hierzu entscheidet, soll man sich gründlich informieren.
Das chemische Glätten des Haares geschieht durch einen so genannten Relaxer. Der chemische Prozess ist vergleichbar mit der einer Dauerwelle, außer dass mit dem Relaxer die Haare geglättet statt gewellt werden.
Die Glättung ist grundsätzlich permanent für die behandelten Haare.
Der Nachwuchs von entlocktem Haar muss in regelmäßigen Abständen (zirka alle sechs Wochen) mit Relaxer nachbehandelt werden, weil sonst der Ansatz der Haare lockig und der Rest glatt ist.
Das Pflegen und Frisieren von geglättetem Haar ist nicht unbedingt viel einfacher oder schneller, als das Pflegen und Frisieren von natürlichem Haar. Da das Haar durch den Relaxer chemisch angegriffen ist, braucht es extra viel Pflege um Haarbruch zu vermeiden.
Beim Relaxen des Haares kann einiges schief gehen. Von Verbrennungen bis vollkommener Abbruch der Haare und daraus entstehenden kahlen Stellen.
Wer sich dafür entscheidet, die natürliche Locken chemisch zu glätten, geht deswegen am besten zu einem Relaxer-Spezialisten. Dieser hat Erfahrung, welche Mischung oder Produkt am Besten für die jeweilige Haarstruktur geeignet ist und wie lange der Relaxer in das Haar einziehen soll.
Aus eigener Erfahrung
Eine Freundin hat ihre Haare im Erwachsenenalter von einer erfahrenen Freundin chemisch glätten lassen. Sie ist zufrieden mit ihrem neuen Look, aber sie hätte dennoch nicht erwartet, dass ihre Frisur trotz Glätten, noch so viel Pflege, durch tägliches bürsten, Pflegeprodukte, Nachbehandlung der Ansätze, usw. braucht. Trotz allem bricht ihr Haar ab, bevor es die Schulter erreicht.

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